ÜBER UNS

Die Initiative zur Verlegung von Stolpersteinen in Kleinmachnow verdankt sich maßgeblich der Unterstützung der evangelischen Auferstehungskirchengemeinde sowie der Schirmherrschaft von Landrat Wolfgang Blasig. Gemeinsam mit Diakon Martin Bindemann recherchierten ab 2005 insbesondere Jugendliche und interessierte Gemeindemitglieder Biografien, die die Verlegung von Stolpersteinen im Raum Kleinmachnow rechtfertigen konnten. 

Wichtiger Ausgangspunkt der Erfassung insbesondere jüdischer Schicksale waren dabei die Daten der Volkszählung von 1939. Inzwischen konnten auf dieser Grundlage 23 Gedenksteine vor den jeweils letzten, freiwillig gewählten Wohnsitzen von Opfern des NS-Regimes verlegt werden.


Ergänzend zu den Schicksalen Verfolgter wurden auch die Biografien sog. "Stiller Helden" beleuchtet. Ihrem Engagement wurde am Margarete-Sommer-Platz ein eigenes Denkmal gesetzt.

Zu Beginn des Jahres 2021 entschied sich Martin Bindemann, die Arbeit nicht weiter begleiten zu wollen. Alle anderen Mitglieder der Gruppe setzen ihr Engagement unter neuen strukturellen Vorzeichen jedoch fort. Konzeptionell richtet sich der Fokus nun auch auf die Zeit zwischen 1933 und 1939 sowie auf Schicksale der Emigration nach 1939. Damit einhergehend ist beabsichtigt, die historische Genauigkeit der Rekonstruktion zu verbessern, um die Komplexität der vergangenen Ereignisse pädagogisch und auch museal gesicherter verfügbar machen zu können.


Aktuell haben Heimatverein, Museumsinitiative und Stolperstein-Gruppe die Möglichkeit, sich unter dem Dach des ehemaligen Gemeindehauses Jägerstieg 2 über den Stand ihrer jeweiligen Bestrebungen auszutauschen und gegenseitig zu ergänzen. Dank für ihre kontinuierliche Unterstützung gebührt deshalb insbesondere auch der Gemeinde Kleinmachnow.


Mit einem Eintrag in das Goldene Buch würdigte sie 2018 die erfolgreiche Arbeit der Gruppe.


Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, ist herzlich eingeladen, den Kontakt zu uns aufzunehmen.

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