Unterricht lebendig gestalten

Das eigene Erleben unterstützt das Gedächtnis am besten

Geführte Spaziergänge

Fünf Kilometer durch Kleinmachnow - ein Spaziergang von gut zwei Stunden, der in großer Runde an den meisten ehemaligen Wohnhäusern verfolgter Mitbürger vorbeiführt und mit Blick auf die verlegten Stolperscheine die einzelnen Schicksale bewusst macht. Zugleich wird anhand weiterer historisch bewegter Orte die Geschichte Kleinmachnows plastisch vor Augen geführt. Eine ideale Runde, um mündliche Mitarbeit, eigenes Erleben und Vermittlung von Unterrichtsinhalten unter "einen Hut" zu bekommen.


Ausstellungsbesuch

Das Thema "Verfolgung während der NS-Zeit" kann aus ganz unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden: natürlich mit Blick auf die Einzelschicksale der Verfolgten selbst, aber auch in der Rekonstruktion von Auswanderungsbemühungen oder Aktionen des Widerstands bis hin zur Rolle unterschiedlicher Institutionen - wie etwa der Kirche. Die Stolperstein-Gruppe Kleinmachnow hat sich jedem dieser Felder bereits zugewandt und anhand kleinerer Ausstellungen erlebbar gemacht. Gerne heißen wir Unterrichtsgruppen in unseren Räumlichkeiten willkommen, geben Einblick in unser Material und stehen für Gespräche und Erläuterungen zur Verfügung.


Besuch im Unterricht

Sie möchten das Thema "Judenverfolgung im Dritten Reich" noch authentischer vermitteln - haben aber nicht die Möglichkeit, den Unterricht außer Haus zu verlegen? Dann stehen wir gerne auch für einen Unterrichtsbesuch mit kleinem Vortrag und anschließender Diskussionsrunde zur Verfügung. Denn die Ereignisse in Kleinmachnow werden ebenfalls nur verständlich im Kontext des "Großen, Ganzen": Machtergreifung, "Judengesetzgebung" und Strategien der Verfolgung, Entrechtung und Vernichtung. Anhand von Einzelschicksalen lässt sich dieser Komplex gut verdeutlichen und verständlich vermitteln.